SHARKSLAP · AUDIO MOTION BRANDING
Nein, nicht jedes Unternehmen braucht ein Soundlogo. Aber jede Marke, die regelmäßig hörbar kommuniziert, sollte sich Gedanken darüber machen, wie sie klingt.
Wer Videos, Social Media, Podcasts, Apps, Werbung, Präsentationen oder andere digitale Touchpoints nutzt, hat bereits einen akustischen Markenauftritt – bewusst gestaltet oder zufällig. Ein Corporate Sound kann diese Berührungspunkte zu einer konsistenten und wiedererkennbaren Markenidentität verbinden.
Deine Marke hat ein Logo. Aber wie klingt sie?
Unternehmen definieren Logos, Farben, Typografie, Bildsprache und Tonalität. Die akustische Identität wird dagegen häufig erst entschieden, wenn ein Video, Reel, Podcast, Event oder eine Kampagne produziert wird. Corporate Sound betrachtet Klang nicht als nachträgliche Dekoration, sondern als Teil der Markenidentität.
Visual Identity
Logo · Farben · Typografie · Bildsprache
Verbal Identity
Sprache · Tonalität · Botschaften
Sonic Identity
Soundlogo · Musik · Stimme · UX Sounds
Nein. Ein Soundlogo ist kein Pflichtbestandteil jeder Marke.
Besonders sinnvoll kann ein Soundlogo oder eine Sonic Identity für Unternehmen sein, die regelmäßig audiovisuelle oder digitale Kommunikation einsetzen. Dazu zählen Social Media und Reels, Unternehmens- und Produktvideos, Online Advertising, YouTube, Podcasts, Apps und Software, UX/UI, Messen und Events, Recruiting, Präsentationen, Telefon und Warteschleifen sowie Retail und Point of Sale.
Wann andere Maßnahmen wichtiger sein können
Wenn ein Unternehmen kaum audiovisuelle oder digitale Touchpoints besitzt, selten öffentlich kommuniziert oder seine Marke aktuell grundsätzlich neu positioniert, können andere Branding-Maßnahmen zunächst wichtiger sein.
Soundlogo
Ein kurzer, charakteristischer akustischer Markenabsender.
Corporate Sound / Sonic Identity
Das übergeordnete akustische System einer Marke: Soundlogo, Brand Music, Brand Soundtrack, Sound Design, Audio Motion Branding, Voice Branding, UX Sounds und Musikprinzipien für Content und Kampagnen.
Markenkommunikation findet zunehmend in audiovisuellen und digitalen Formaten statt. Videos, Reels, Apps, Podcasts, digitale Werbung und Interfaces haben nicht nur ein visuelles Erscheinungsbild – sie klingen ebenfalls. Wenn für jeden Inhalt unabhängig neue Stock Music oder neue Sounds gewählt werden, kann ein uneinheitlicher akustischer Markenauftritt entstehen. Ein definierter Corporate Sound schafft dagegen einen gemeinsamen akustischen Rahmen.
Wiedererkennbarkeit
Konsistenz über Touchpoints
Langfristig nutzbare Audio Assets
Analysen von Ipsos und Kantar untersuchen, wie konsistente Markenelemente in Werbung und Markenkommunikation wirken. Die Ergebnisse sind kein pauschales Erfolgsversprechen. Sie zeigen vielmehr, dass akustische Signale als eigenständige Bestandteile eines Markensystems relevant sein können.
Ipsos
Eine Ipsos-Analyse von mehr als 2.000 Werbemitteln untersuchte unterschiedliche Markenelemente. Akustische Brand Cues zeigten dabei einen deutlichen Zusammenhang mit hoher „Branded Attention“. Die Studie unterstreicht das Potenzial charakteristischer akustischer Markensignale – ohne daraus abzuleiten, dass Sound grundsätzlich wichtiger als visuelle Markenmerkmale ist.
Kantar
Kantar beschreibt Sonic Branding als mehr als ein einzelnes Soundlogo. Musik, Stimme und weitere akustische Elemente können gemeinsam eine wiedererkennbare Markenidentität bilden – besonders dann, wenn sie konsistent über verschiedene Touchpoints eingesetzt werden.
Quellen: Ipsos, Kantar. Die Aussagen wurden aus bereits veröffentlichten SHARKSLAP-Inhalten übernommen und bewusst sachlich sowie differenziert formuliert.
Je mehr dieser Punkte zutreffen, desto relevanter wird eine bewusst gestaltete akustische Identität.
□ Wir veröffentlichen regelmäßig Videos oder Reels.
□ Wir nutzen Social Media aktiv.
□ Wir produzieren Unternehmens- oder Produktvideos.
□ Wir schalten digitale Werbung.
□ Wir nutzen Podcasts oder Audio-Content.
□ Unsere Marke besitzt eine App oder ein digitales Produkt.
□ Wir präsentieren uns auf Messen oder Events.
□ Wir verwenden regelmäßig Stock Music.
□ Unsere Inhalte klingen jedes Mal anders.
□ Unser visuelles Branding ist klar – unser Sound jedoch nicht.
Je mehr dieser Punkte zutreffen, desto sinnvoller ist es, den Sound deiner Marke nicht bei jeder Produktion neu zu definieren, sondern als festen Bestandteil der Markenidentität zu gestalten.
Über Corporate Sound sprechen
Nicht überall muss exakt dieselbe Audiodatei laufen. Entscheidend ist ein wiedererkennbares akustisches System, das sich an Format, Länge und Kontext anpassen lässt.
Social Media · Website · YouTube · Advertising · Podcast · Events · Recruiting · App / UX · Presentations · Retail
Stock Music kann für einzelne Produktionen sehr sinnvoll sein. Sie wurde jedoch normalerweise nicht exklusiv aus der Identität einer bestimmten Marke entwickelt. Ein Corporate Sound verfolgt ein anderes Ziel: wiedererkennbare musikalische und klangliche Prinzipien über verschiedene Anwendungen hinweg.
Audio Branding ist nicht nur für große Marken.
Corporate Sound kann auch für mittelständische Unternehmen, B2B-Unternehmen, SaaS und Software, E-Commerce oder Dienstleister relevant sein – sofern ausreichend Audio-, Video- oder digitale Touchpoints vorhanden sind. Nicht jede Branche und nicht jedes Unternehmen benötigt deshalb automatisch Audio Branding.
01
Marke verstehen
Markenwerte, Zielgruppe, Positionierung und bestehende Identität analysieren.
02
Klang definieren
Musikalische und klangliche Richtung der Marke entwickeln.
03
Audio Identity entwickeln
Soundlogo und passende weitere Audio Assets gestalten.
04
Im echten Kontext testen
Sound mit Logoanimation, Video, Social Content oder digitalen Touchpoints verbinden.
05
System aufbauen
Klare Audio Assets für wiederkehrende Anwendungen bereitstellen.
Die Kosten hängen von Strategie, Produktionsumfang, Varianten und Nutzungsrechten ab. SHARKSLAP nennt auf der ausführlichen Kostenseite aktuell einen Einstieg ab 2.990 € für ein individuell entwickeltes Soundlogo. Maßgeblich ist der konkrete Einsatzumfang – nicht nur die Länge der Audiodatei.
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